2016

"Der Kirschblütenzweig" war ein besonderes Ereignis, weil der Verein zum ersten Mal ein reines Drama zur Aufführung brachte.

LOS GEHT'S!

2014

"Irgendwo im Nirgendwo" spielte erstmals in der Geschichte des Vereins auf zwei Bühnen. Interessantes Experiment!

LOS GEHT'S!

2012

"Dr Hockmatter-Stjeer" war ein Eigengewächs aus der Feder von Edy Imhof und brachte Sagen, Folklore und Geschichte auf der Bühne zusammen.

LOS GEHT'S!

2016

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DER KIRSCHBLÜTENZWEIG

Nach einer dramatischen Legende von Friedrich Feld, für die Grengjer Bühne bearbeitet und übersetzt von Pfr. Eduard Imhof, Regie Elmar Heinen.

 

Das Wunder des Kirschbaumes, der im Spätherbst blüht und das Wunder mitmenschlicher Nachbarschaft trotz Angst und Gewalt: Darum kreisen die sieben Szenen der dramatischen Legende von Mandarin Yang Kung San, der den Sänftenträger Feng köpfen ließ, weil dieser den Mandarin mit Seinesgleichen verglich. Das Volk und die Dorfweise Sing Sang Schi wollen trotz Todesdrohungen des Mandarins den Namen desjenigen nicht herausrücken, der einen blühenden Zweig auf das Grab des enthaupteten Feng legte. Das Geschehen droht in einem fürchterlichen Blutbad zu enden. Lässt sich der grausame Mandarin von Weisheit und Wunderkraft überwältigen und zur Einsicht überreden?

 

Das Stück wurde 1953 vom österreichisch stämmigen Friedrich Feld als dramatische Legende verfasst und kam unserer Wissens nur selten im deutschsprachigen Raum zur Aufführung. Schade, denn das Stück, von Pfr. Eduard Imhof in Dialekt übersetzt (ausser der Part des Mandarins Jang Kung San, der sich in Hochdeutsch vom niedrigen Volk abhebt), verbindet Tragik und Drama mit einer ureigenen Komik und der Aussage, dass dem Guten immer Wege offen stehen, um sich durchzusetzen.

 

DIE DARSTELLER

Natürlich wäre ein Theater nichts ohne die Menschen, die auf die Bühne steigen. Doch sie könnten dort nicht stehen, wenn nicht viele andere um sie herum dafür sorgen würden, dass die Bühne steht, die Haare sitzen, die Zuschauer Platz finden, das Licht stimmt oder der Ton ertönt.

 

Name Wohnort Auf der Bühne Neben der Bühne
Elmar Heinen Grengiols Regisseur
Samuel Zumthurm Grengiols Reservationen und Abendkasse
Ursula Schmidt Grengiols Ying Si
Andre Blatter Grengiols Tscheng Materialverwalter, Bühnenbau
Waldemar Schön Grengiols Jang Kung San Werbung, Vereinspräsident
Werner Imhof Grengiols Hwang Ti To
Ruth Zumthurm Grengiols Sing Sang Schi Vereinsvorstand
Larissa Werlen Grengiols Ping
Andreas Agten Grengiols Kuan
Christoph Zumthurm Grengiols  Wang
 Johannes Agten Grengiols  Lung
Laila Zenzünen Grengiols Bühnenbau
Anna Katarina Agten Grengiols Souffleuse
Mario Biner Grengiols Film
Sophie Schön Grengiols Pausenbar

 

DIE AUFFÜHRUNGSDATEN

Traditionell spielt der Theaterverein Grengiola seit mehr als 20 Jahren zur Osterzeit. Premiere ist immer am Ostermontag und dargeboten werden sechs Aufführungen.

 

DATUM ZEIT DETAILS
Sonntag, 27. März 2016 15:00 Generalprobe, für Kinder und Senioren gratis
Montag, 28. März 2016 20:00 Premiere mit anschliessendem Theaterapéro
Freitag, 01. April 2016 20:00 Aufführung
Sonntag, 03. April 2016 15:00 Aufführung
Freitag, 08. April 2016 20:00 Aufführung
Sonntag, 10. April 2016 15:00 Aufführung
Sonntag, 17. April 2016 15:00 Derniere

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2014

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IRGENDWO IM NIRGENDWO

Geschrieben von Wolfgang Binder, auf Grengjer Dialekt übersetzt von Waldemar Schön, Regie Elmar Heinen.

 

Ein junger Mann, Markus Walter, findet sich unverhofft im Niemandsland zwischen Himmel und Hölle wieder - im Nirgendwo. Er muss von zwei eigenartigen Geschäftsleuten erfahren, dass er infolge eines Autounfalls unwiederbringlich tot sei. Es gehe lediglich noch darum zu entscheiden, ob er himmelwärts entschwebe oder zur Hölle fahre. Nur, die guten und die bösen Taten halten sich bei dem jungen Mann die Waage. Was tun, wenn es zwischen Himmel und Hölle im Seelenspiel "unentschieden" heisst? "Zurück auf die Erde" lautet die Lösung. Wenn es der Mann schafft, 24 Stunden lang nichts als die Wahrheit und nur die Wahrheit zu sagen, steht ihm das Tor zum Himmel offen. Lügt er jedoch, folgt das Feuer der Hölle.

 

Er muss wohl oder übel zurück in sein altes Leben, wo er im Begriff stand, seinen künftigen Schwiegereltern und deren Familie vorgestellt zu werden. Eine Familie aber, in der die Ehrlichkeit schon längstens abhanden gekommen ist...

 

Wolfgang Binder ist der Autor dieser Geschichte mit Namen "Irgendwo im Nirgendwo". Die Komödie in drei Akten ist ein Muster für die Verbindung von Komik und ernstem Hintergrund. Der Hauptdarsteller, vorerst tot, dann zwischenzeitlich lebendig, muss durch die Familienhölle, um in den Himmel zu kommen. In Wirklichkeit spielt in diesem Stück nicht ein Mensch sondern die Wahrheit die Hauptrolle. Und diese kommt immer wieder unter die Räder.

 

Inszeniert wurde die Geschichte auf der Grengjer Laienbühne vom erfahrenen und bewährten Regisseur Elmar Heinen.

 

DARSTELLER

Ursula Schmidt, Samuel Zumthurm, Andre Blatter, Waldemar Schön, Ruth Zumthurm, Rosi Agten, Sebastian Biderbost, Stefanie Zenzünen.

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2012

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DR HOCKMATTER-SCHTJEER

Geschrieben von Edy Imhof, Regie Elmar Heinen.

 

Seit langem wird in Grengiols mal wieder ein Stück aufgeführt, das aus "heimischer Feder" stammt. Pfarrer Edy Imhof hat sich dabei einen Traum verwirklicht, indem er eine alte Sage rund um den Stier im Wappen der Gemeinde Mörel in eine Geschichte gefasst und für die Bühne in Grengiols zurechtgebogen hat.

 

Die Geschichte dreht sich um einen Grengijer Mann, der seine Braut gerne heiraten würde. Braut und Bräutigam fürchten sich aber vor dem "jus primae noctis", das der regierenden Obrigkeit das Recht einräumt, die erste Nacht mit der Braut zu verbringen. Hoffnungsvoll bittet der Bräutigam darum, man möge doch auf dieses abscheuliche Recht verzichten. Die Obrigkeit erwidert spottend, dass, wenn er einen Stier mit 16 weissen Hörnern bis zu einem gewissen Datum vorweisen könne, auf dieses Recht verzichtet werde. Also macht sich der Mann auf, diesen einen Stier zu finden - und schafft dies schlau und listig auch und begehrt damit gegenüber den Mächtigen auf und schart die ganze Dorfschaft im Kampf gegen die Oberen hinter sich.

 

Das Stück wurde zu einem grossen Erfolg. Denn alle Aufführungen waren ausverkauft und es mussten immer zusätzliche Stuhlreihen aufgestellt werden, um die Nachfrage zu befriedigen. Vor allem "Ds Grängijer Seewi", das Ende des letzten Aktes immer angestimmt wurde, rührte manch Zuschauer zu Tränen. Dass sich auf der Bühne drei Grengijer Theatergenerationen trafen, war ein weiterer Höhepunkt dieser Aufführungen.

 

DARSTELLER

Bruno Werlen (Zenze-Zänz), Andreas Agten (Knabe), Ursula Schmidt (Löüberi), André Blatter (Cesi), Waldemar Schön (Lärri-Tüll), Ruth Zumthurm (Hejmella), Stefanie Zenzünen (Olga), Caroline Rüger (Gräfin Graniola), Klaus Agten (Präsident), Josef-Marie Volken (Püür), Richard Imhof (Püür), Robert Walpen (Püür).

 

AUFFÜHRUNGEN

Premiere Ostermontag, 9. April 2012; Sonntag, 15. April 2012; Donnerstag, 19. April 2012; Freitag, 20. April 2012; Sonntag, 22. April 2012; Freitag, 4. Mai 2012.

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